Heilkraft der Stimme

Meridian-Lieder & Qi-Gong 
Lieder zur Aktivierung der Selbstheilungskräfte

 

Die Wirkung des heilsamen Meridian-Lieder-Singens ist durch aktive Teilnahme zu erfahren.

Den theoretischen und gefühlsmäßigen Einstimmungen folgen das mantrische (wiederholende)  Singen der Lieder. Die zu den Meridianen kreierten QiGong-Bewegungen leite ich während des Singens spielerisch an.  Das Singen wird von CD-Aufnahmen der Lieder getragen. Es folgen Nachspürphasen und Austausch in der Gruppe.

Das (Heilsame) Singen aktiviert die physischen und psychischen Selbstheilungskräfte. Dies wurde Ende der 1980er Jahre in wissenschaftlichen Pionierarbeiten von Dr. Karl Adamek nachgewiesen.

 

Unser Gesamtorganismus ist ein ganz komplexes Schwingungssystem, was ständig im Veränderungsprozeß ist durch innere und äußere Beeinflussungen. Uralte mystische Erfahrungen

(alte Mythen) beschreiben das Heilsame und Lebensspendende, was die menschliche Stimme durch Singen und Tönen bewirken kann,  auch neuere Forschungen beweisen dies (siehe Karl Adamek u.a.).

 

Und wenn es Meridiansingen heißt, müssen wir nicht den Verlauf oder die Bedeutung und die Behandlung der Meridiane kennen.

 

(kurzer Exkurs: alte chinesische Heilwissenschaft: Meridiane sind Energiebahnen im Körper. „Die Meridiane kann man sich als Kanäle vorstellen, die den Körper durchziehen und in denen Chi-Energie fließt. Sie sollen bestimmten Forschungen zufolge eine farblose Flüssigkeit enthalten, die keine Zellen enthält und zum Teil vom Herz aktiviert wird....Die Namen der Meridiane stammen von den Lebensfunktionen,  mit denen sie zusammenhängen.  In den meisten Fällen ist es der Name eines Organs. Wir dürfen jedoch nicht den Fehler begehen, Meridiane und Organe gleichzusetzen. Wenn die Energie in einem Meridian blockiert ist, können wir nicht daraus schließen, daß im damit verbundenen Organ ein Problem vorliegt. Von einem schwachen Muskel kann man nichts über den Zustand eines Organs aussagen – wir können nur feststellen, daß ein Teil des Energieflusses behindert ist.“)

 

Überlieferte uralte chinesische Heilwissenschaft: die Vorstellungskraft (Ji) bewegt die Lebensenergie (Qi).

Dies bedeutet auch, daß negative, schlechte Vorstellungen (Emotionen) wie Ärger, Angst, destruktive Aggression.... Krankheit verursachen – und positive, gute Vorstellungen die Gesundheit fördern können.

 

Bei der wirkungsvollen Methode des Meridiansingens werden durch zunächst hinführende erklärende Worte und Texte zu dem jeweiligen Meridian deren heilsame Qualitäten und Eigenschaften benannt, und durch wiederholendes Singen von speziellen Liedkompositionen,  die sich auf die psychischen Themen dieser 12 Meridiane beziehen, gesundheitserregende Prozesse in Gang gesetzt. Z.B. Aktivierung von Mitgefühl, Stärkung der Verzeihens- und Vertrauenskräfte, Ruhe und Gelassenheit, Verbundenheit mit dem „Grossen Ganzen“ , Bewältigungsstrategien bei Angst und Stress.  Man kommt so schnell in Kontakt mit eigenen Lebensthemen. Die Liedtexte schließen an das an, was vorher gesagt wurde, faßen es dicht zusammen – dies führt zu einer Verankerung der positiven Vorstellungsinhalte (heilsame Qualitäten) im Gehirn. --- Dies wiederum führt dazu, dass neuronale Neubahnungen zwischen Fühlen und Denken initiiert werden,  was sich wiederum gesundheitlich positiv auswirkt (siehe Neurobiologe Gerald Hüter). Die zusätzlichen QiGong-Bewegungen führen zu einem Ausgleich der Energieflüsse (Psychoneuroimmunologie). 

Psychische und physische Gesundheitsprobleme, die durch verletzte Gefühle, negative Glaubenshaltungen, negative Erinnerungen usw. im Denken (Geist) hervorgerufen worden sind, können sich durch die Erfahrungen beim Meridiansingen in wirkungsvolle Selbstheilungsimpulse wandeln.

Präsenz und Bewußtheit führen zu mehr Selbstwahrnehmung, und dies führt zur Aktivierung der Selbstheilungskräfte.

 

Mantrisches Singen in der Gruppe: man kann merken, wenn man es immer wieder singt, da sammeln sich bei jeder/m andere Dinge an. Man pflügt immer wieder durch das Eigene Innere (die Psyche) hindurch.  Mit diesem Text, also mit dieser Vorstellungskraft (Ji),  die darin liegt.  Und da kommen so manche schweren Teile aus dem Erdreich (dem Unbewußtem),  aus der Tiefe,  heraus.  Bei längerem Singen werden wir absichtslos.  Und bei diesem absichtslosen „Uns-selber-Pflügen“ erscheinen vor dem inneren Bildschirm (in unserem Geist) verschiedene Bilder – es ist unsere Lebensgeschichte – wir können sie aus der Sicht des höheren Selbst betrachten.  Der Schmerz kann noch mal viel größer sein,  als wir ihn erinnert haben.  Denn in dem Moment, wo etwas Schlimmes passiert,  sind wir oft sofort weg (Schutzmechanismus). Deshalb trauen wir uns auch oft nicht wieder da heran. Wir haben Angst vor dem Schmerz, der da kommt und zucken zurück und gehen nicht mehr ran.  Dadurch können wir aber auch nicht aus der Wunde das Wunder werden lassen.  So ein Heilkreis (Singkreis) hat die Kraft, daß wir (der/die Einzelne) über die eigene uns zur Verfügung stehenden Kraft hinauswachsen. Wir können unser soziales Wesen nutzen, mutiger zu sein, als wir manchmal alleine sind,  an solche Dinge heranzugehen.  Solch ein Kreis hat auch etwas von einer Gebärmutter, er ist etwas, was birgt, schützt, nährt und gebirt.  Wir können uns auf gewisse Weise durch die Kraft der Gruppe,  des Kreises immer wieder neu gebären.  Beim mantrischen Singen dringen wir immer tiefer in unsere innersten Tiefen (Schichten) vor,  wir gelangen zu immer mehr innerer Ruhe,  an die Quelle unserer Kreativität.  (Beispiel: die vielen Schichten einer Zwiebel oder die Mitte des Zyklons - da ist Stille und Ruhe im Kern). 

Weniger ist mehr (mantrisch = wiederholen, nicht immer noch mehr...). Beim heilsamen mantrischen Singen geht es um die Vertiefung der Selbstwahrnehmung und daraus folgend die Aktivierung der Selbstheilungskräfte.....

Die Themen der 12 Meridiane:

Lunge:

Demut im Sinne von: ich kann in Liebe dienen, ich fühle mich als Teil der Schöpfung, ich bin dankbar. „Wieweit fühle und weiß ich mich als Teil der Schöpfung geborgen und lenke aus diesem Wissen heraus mein Handeln?“

Dickdarm:

Abgrenzungskräfte, Disziplin, Trauerfähigkeit, Vergangenheit klären und loslassen können, Raum für Neues schaffen können, teilen können, sich verschenken können, Großzügigkeit, Abgeben können

Nieren:

Wieweit kann ich mich schon auf das Leben einlassen? Wie tief kann ich schon Beziehungen eingehen? Wie weit kann ich mich schon durch Wort und Tat ausdrücken? Wie steht es um meine Intuition? Stehe ich mit ihr in guter Verbindung und vertraue ich ihr? Habe ich eine Zukunftsvision für mein Leben?

Blase:

Lebe ich in der Gewissheit, daß ich mein Leben zu jeder Zeit und unter allen Bedingungen gestalten kann?

Leber:

Veränderung zulassen, verzeihen. Wie gut kann ich schon die stetige Veränderung in meinem Leben zulassen oder sogar schon feiern? Habe ich mir selbst etwas zu verzeihen? Haben andere mir etwas zu verzeihen? Habe ich anderen etwas zu verzeihen? Wie steht es um meine Tatkraft? Gibt es Wut?

Galle:

Willenskraft, Entschlußkraft, Tatkraft, Entscheidungen mit Zuversicht treffen, Kraft zum Selbstausdruck

Herz:

Wie sehr ist mein Fühlen, Denken und Handeln schon durchdrungen von Liebe zu mir selbst und allen Mitgeschöpfen? Ist mein Herz mein höchster Maßstab?

Dünndarm:

In welchem Maße kann ich den stetigen Wandel durch meine Fähigkeit beantworten, immer wieder neu zu lernen. Kann ich in Freude lernen? Kann ich mit dem

Ohr des Herzens in den Körper, die Organe, auf mich selbst und die Dinge lauschen?

Milz:

Lebensfreude, die Natur machen lassen. Wie steht es um meine Lebensfreude? Kann ich Freude von Spaß unterscheiden? Wie umfassend ist Freude eine Richtschnur meiner Entscheidungen? Wie stark tragen mich meine Vertrauenskräfte? Wie sehr kann ich schon aus einem Urvertrauen in meine Natur als Mensch leben?

Magen:

Fühle ich mich im Leben verwurzelt und geborgen? Kann ich meiner Fähigkeit vertrauen, mich ernähren zu können? Kann ich meine Bedürfnisse zu meiner Zufriedenheit erfüllen?

Kreislauf:

Verbindungskräfte, Schutzkräfte für das Herz, Kommunikationskräfte in Herzensangelegenheiten,

Vermittlungskräfte zwischen Innen und Außen, Eigenverantwortung, das rechte Maß, sich zu

öffnen und sich zu verschließen

Dreifacherwärmer:

Fühle ich mich vom Leben getragen? Bin ich im Gleichgewicht? Sind mein Körper, mein Geist und meine Seele in Harmonie? Wie sehr kann ich schon den Einklang mit der Schöpfung erleben? Wieweit kann ich schon spüren, dass alles mit allem auf 

Besondere Weise verbunden, alles eins ist?

© Werner Beutler ∙ Heilpraktiker ∙ Quellenweg 12 ∙ 97708 Bad Bocklet ∙ ☎ +49.1776535872 ∙ wernerbeutler@gmx.de